Man kann alles besitzen – und trotzdem niemanden haben, mit dem man es teilen kann
David ist erst 24 Jahre alt und beruflich bereits erfolgreich. Er hat eine eigene Computerfirma aufgebaut, beschäftigt rund 30 Menschen und könnte sich materiell vieles leisten. Doch hinter diesem Erfolg liegt eine Vergangenheit aus Verlust, Gewalt, Flucht und Erfahrungen, die ihn bis heute begleiten.
Als Menschen in sein Leben treten, die selbst nach Halt und einem Zuhause suchen, beginnt sich etwas zu verändern. David erlebt zum ersten Mal wieder Nähe und Familie. Doch gerade als er glaubt, angekommen zu sein, scheint er die Menschen, die ihm am wichtigsten geworden sind, bei einem Anschlag zu verlieren.
Aus seiner Trauer entsteht etwas Unerwartetes: Statt sich vollständig von der Welt abzuwenden, gibt David immer mehr Straßenkindern ein Zuhause und baut ein großes Heim auf. Während er anderen eine Zukunft ermöglicht, muss er selbst lernen, wieder in die eigene Zukunft zu schauen.
Neue Beziehungen entstehen, alte Liebe verschwindet nicht – und als vermeintlich Verlorene zurückkehren, muss eine ungewöhnliche Gemeinschaft ihren eigenen Weg finden. Die Geschichte stellt dabei immer wieder die Frage, ob Liebe und Familie nur in die Formen passen müssen, die andere Menschen für normal halten.